Sibylle Vogt ließ in München am Freitag bislang nichts liegen, gewann nach dem ersten Rennen auch die beiden nachfolgenden Prüfungen. Im Preis von Biedermann und Partner Architekten für die Dreijährigen über die Meile. Machte sie den lupenreiner Hattrick perfekt, als sie mit Michael Figges Coco Soliel (3,9) für einen Münchener Heimsieg sorgte. Nach einem Rennen hinter der Spitze suchte Vogt auf der im Besitz des Stalles Holsboer stehenden Flintshire-Tochter früh die Entscheidung und kam leicht gegen den klaren Favoriten Askalon und Rakigiana zum Zuge.
„Wir hatten ein gutes Führpferd“, sagte Vogt, „wichtig war, dass sie im Endkampf nicht allein an der Spitze war.
Zuvor wurde der Preis der Wettstar Rennbahn-App (Agl. III, 1500 m) entschieden. Hier setzte sich die von Roland Dzubasz für den Stall Seventyone trainierte Needle Drop durch, Reiterin wie erwähnt auch hier Sibylle Vogt. Auf Platz versuchte Amazing Luna zwar nachzusetzen, doch die New Bay-Tochter legte immer entscheidend zu. Platz drei belegte Son Gual. Der Sieg zahlte 2,7:1. „Beim letzten Mal hatten wir etwas Pech, da wurden wir nach außen getragen, heute sind wir innen durch. Die Stute hat ganz viel Herz“, sagte Vogt.













