Direkten Einfluss auf das Derby-Rating haben die aktuellen Leistungen der Derby-Starter zwar kaum noch, dennoch ist es stets ein positives Signal, wenn sich die im Derby vorne platzierten Pferde auch danach auf hohem Niveau behaupten. Entsprechend erfreulich fiel das Abschneiden von Convergent am Samstag in Newbury aus. Dort gewann der von Karl Burke trainierte nun vierjährige Hengst beim Saisondebüt die John Porter Stakes, die inzwischen als Dubai Duty Free Finest Surprise Stakes firmieren.
In der Gruppe III-Prüfung war zwischenzeitlich auch ein Start von Constitution Hill im Gespräch, letztlich blieb dieser jedoch aus. Convergent ging daher als 5,0:1-Chance ins Rennen und fand unter Clifford Lee zunächst ein ideales Rennen vor. Aus dritter Position hinter dem führenden Pferd an den Rails galoppierend, schien lange alles nach Plan zu verlaufen. Im kleinen Sechserfeld fehlte jedoch im entscheidenden Moment die Lücke, sodass Convergent sogar bis an das Ende des Feldes zurückfiel. Jockey Clifford Lee musste geduldig bleiben, ehe sich die entscheidende Passage öffnete.
Als sich schließlich Raum bot, setzte Convergent vom letzten Platz aus entscheidend nach und sicherte sich die Gruppe III-Prüfung über 2400 Meter noch eindrucksvoll. Auf Rang zwei verwies er den von William Haggas trainierten Al Aasy, während dessen Trainingsgefährte Tenability den dritten Platz belegte. Dahinter folgte Favorit Lion’s Pride aus dem Quartier von John und Thady Gosden.
Nach dem Rennen fand Trainer Karl Burke deutliche Worte und bezeichnete Convergent als das beste Pferd, das er je über diese Distanz trainiert habe. Als mögliches großes Saisonziel brachte er dabei bereits die King George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot im Juli ins Gespräch.











