Derby-Hoffnung Salitos Zweiter bei Classe 1-Start

Mit Spannung blickten die deutschen Turffans am Freitagnachmittag nach Saint-Cloud, denn dort startete in einem Classe 1-Rennen die von Peter Schiergen für Liberty Racing 2024 Gold trainierte Derby-Hoffnung Salitos. Der In Swoop-Sohn, der bei seinem Saisondebüt in Fontainebleau zu einem überzeugenden Sieg gekommen war, und sich damit in den Festkurs-Märkten der Buchmacher für das IDEE 157. Deutsche Derby weit nach oben galoppierte, trat unter Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev im Prix Tourbillon an, einem mit 32.000 Euro dotierten Classe 1-Altersgewichtsrennen für den Derbyjahrgang.

Sechs Pferde stellten sich dem deutschen Gast in der 2400 Meter-Prüfung in den Weg, am PMU-Totalisator galt der Asterblüte-Hengst als dritter Favorit. 4,4:1 war die Quote von Salitos, mit dem es Bauyrzhan Murzabayev von der Spitze aus anging. Hinter ihm lagen mit dem von Andre Fabre trainierten 2,2:1-Favoriten Aeronef (Maxime Guyon), und Pia und Joakim Brandts Tonnant gleich die beiden am Toto am stärksten gewetteten Pferde. Etwa 400 Meter vor dem Ziel ging Tonnant innen an Salitos vorbei, und machte sich auch etwas frei. 250 Meter vor dem Ziel brach Tonnant jedoch nach innen weg, kollidierte mit den Rails und verlor Schwung. Bei diesem Zwischenfall verlor sein Jockey Christophe Soumillon auch die Peitsche. Salitos kam somit wieder an Tonnerre vorbei, doch außen von ihm war Aeronef ein stärkerer Gegner.

Der Wertheimer-Vertreter ging 150 Meter vor dem Ziel an Salitos vorbei und konnte sich bis ins Ziel noch leicht freimachen. Im Ziel war er eineinviertel Längen vor Salitos, von dem es eindreiviertel Längen bis zum Drittplatzierten Tonnant waren. „Aus der Maschine heraus musste Bauyrzhan Murzabayev vorne gehen, weil es kein Tempo gab, er vorne war, und sich dann auch nicht mehr zurücknehmen ließ. Das war ursprünglich nicht der Plan, weil wir wissen, dass das Pferd mit Covering seinen Speed besser ausspielen kann. Er hat keineswegs enttäuscht, ist noch einmal wieder gekommen, als er geschlagen schien. Nach dem kleinen Stopp war er heute bei 85 bis 90 Prozent. Wir haben mit ihm jetzt das Italienische Derby am 2. Juni im Blick, wo wir auf ein schnell gelaufenes Rennen hoffen, damit er seinen Speed dort ausspielen kann. Danach soll er dann nach Hamburg gehen. Der Traum vom Derby lebt weiter. In welcher Straße der heutige Sieger wohnt, kann man ja noch gar nicht sagen. Wir träumen weiter“, so Lars-Wilhelm Baumgarten von Liberty Racing nach dem Rennen.

Es war auch in der Niederlage ganz sicher kein schlechtes Laufen von Salitos, die Internet-Buchmacher Racbets.com und pferdewetten.de hat es allerdings nicht beeindruckt, denn Racebets ließ den Hengst mit 12,0:1 genau bei dem Kurs, für den man ihn auch vor dem Rennen angeboten hatten. Pferdewetten wo er vor dem Rennen 10,0:1 stand, schrieb den Kurs nach dem Rennen auf 15,0:1 hoch. (zum Pferdewetten-Langzeitmarkt) (Zum Racebets-Langzeitmarkt)

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