Trainer plant Comeback von Gruppe I-Sieger nach fünf Jahren Pause

Zu einem kuriosen Comeback könnte es im Mai in Großbritannien kommen. Dann soll ein Pferd, das zweifacher Gruppe I-Sieger ist, nach einer Pause von knapp fünf (!) Jahren sein Comeback geben. Die Rede ist von dem zehnjährigen Mayson-Sohn Oxted.

Der Wallach gewann unter Regie von Roger Teal auf höchstem Level im Juli 2020 den July Cup in Newmarket, und im Juni 2021 beim Royal Ascot Festival die King’s Stand Stakes. Im Juli 2021 wurde er dann noch einmal Dritter im July Cup. Das war bis heute der letzte Start des Klassefliegers, der von seinem Trainer nun auf sein ungewöhnliches Comeback vorbereitet.

Der Zehnjährige sollte am Donnerstag in den Abernant Stakes erstmals wieder an den Start gehen – ein Rennen, das er als Vierjähriger gewann und im Jahr darauf als Zweiter beendete –, doch stattdessen wird er nun auf die zur Listenebene zählenden Cathedral Stakes vorbereitet, die am 23. Mai in Salisbury auf dem Programm stehen.

„Ich habe ihn in Newmarket nicht laufen lassen, weil er vor ein paar Wochen eine kleine Prellung hatte, also mussten wir das erst in Ordnung bringen, und wir haben ein paar Trainingseinheiten verpasst“, so Roger Teal gegenüber der Racing Post. „Er wird jede Woche besser. Er wog etwa 590 [Kilogramm], als er nicht trainierte, und jetzt ist er auf 540 runter. Sein Startgewicht bei seinem letzten Rennen lag bei etwa 520 bis 530 Kilogramm. Wir sind also auf einem guten Weg“, so Teal weiter.

Die Pause, die Oxted hatte, ist auf eine Sehnenverletzung zurückzuführen. Doch Teal hatte stets geplant, mit Oxted noch einmal ein Comeback zu starten. „Er mag es nicht, ein Weidepony zu sein. Er hat nur zwei Gänge. Schlendern, oder Vollgas. Er wird uns zeigen, wenn er bereit ist, zu laufen“, so Teal gegenüber der Racing Post.

 

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