Am Ende des Jahres 2025 war der im Besitz der Aga Khan Studs stehende Calandagan das höchsteingeschätzte Rennpferd der Welt. Eine grandiose Saison krönte der von Francis-Henri Graffard trainierte Camelot-Sohn mit dem Triumph im Japan Cup. Entsprechend groß waren Vorfreude und Erwartungen auf das Saisondebüt des Wallachs am Samstag im zur Gruppe I zählenden Dubai Sheema Classic, der mit 6 Millionen Dollar dotierten 2400 Meter-Prüfung von Meydan.
Am Ende war es schlicht eine weitere Demonstration von Klasse und Stil, die Calandagan (1,2), der nun seit fünf Gruppe I-Rennen ungeschlagen ist, auf die Grasbahn zauberte. Unter Mickael Barzalona sah man den Weltklasse-Galopper zunächst an fünfter Stelle in dem Sechser-Feld, während an der Spitze der Außenseiter West Wind Blows ein schnelles, aber gleichmäßiges Tempo vorlegte. In aller Ruhe konnte Barzalona seinen Partner dann in Position bringen. Als das Feld im Schlussbogen wieder enger zusammenfand, schickte der Jockey den Aga Khan-Crack außen herum weiter nach vorne. Nun spielte der Saisondebütant seine Klasse aus, bewies, wie gut er über den Winter gekommen ist. Meter für Meter kam er der Spitze näher, war exakt an der 100 Meter-Marke dann in Front. Der Rest war Formsache. Hinter Calandagan hielt West Wind Blows den zweiten Platz vor Giavellotto fest.
Der Sieg in Meydan, er war für Graffard am Ende mehr als eine reine Standortbestimmung. Mit der Gewissheit, dass sein Star auch 2026 wieder zu großen Taten bereit ist, kann man nun weiter planen. Möglicherweise sieht man den Wallach als nächstes in Hong Kong, denn er wurde für den FWD QEII Cup, der am 26. April im Rahmen des Champions Day in Sha Tin entschieden wird, genannt.











