Am Sonntag ist es soweit. In Mülheim an der Ruhr beginnt die „Grüne Saison 2026“. Sechs Rennen sind es dann am Ende geworden, da man doch kein Rennen teilte. Der erste Start erfolgt bereits um 11:45 Uhr, obwohl es sich diesmal nicht um eine PMU-Veranstaltung handelt.
Zeitiges Anreisen ist auf jeden Fall empfohlen, denn in den ersten beiden Rennen kommen interessante Dreijährige an den Start. Im einleitenden Maidenrennen über 2100 Meter, dem ersten Grasbahnrennen des Jahres, sind mit Henk Grewes Weekend Warrior, dem von Waldemar Hickst trainierten Landolfo, und Maxim Pecheurs Varley gleich drei Pferde dabei, die eine Nennung für das IDEE 157. Deutsche Derby besitzen.
Nicht weniger spannend sollte das Dreijährigenrennen über 1500 Meter sein, in dem auch Sieger an den Start kommen. Sogar zweimal gewonnen, einmal auf Gras, und einmal auf Sand, hat Henk Grewes Asker, der auf seinen Trainingsgefährten Charleston trifft, der bei seinem einzigen Start zweijährig auch siegen konnte. Peace of Japan ist ein weiteres Pferd, das bereits eine „1“ in seinem Rennrekord stehen hat.
Dem Hengst des Stalles Turffighter gelten in seinem Quartier große Hoffnungen, u. a. ist er noch für den Prix du Jockey Club, das französische Derby, genannt. Auf dem Japan-Sohn, der im vergangenen Jahr in Düsseldorf bei seinem Debütsieg viel Eindruck machte, absolviert Sibylle Vogt ihren ersten Ritt in Deutschland in ihrer Rolle als Stalljockey von Marcel Weiß.
Bestes Handicap des Tages ist der Ausgleich II über 1400 Meter, der als sechstes, und damit letztes Rennen des Tages gelaufen wird. Hier kommen zwölf Pferde an den Start, darunter mit Andreas Wöhlers Scipio aus dem Stall Chevalex ein Pferd, das dieses Rennen bereits vor zwei Jahren einmal gewinnen konnte. Im fünften Rennen, einem Ausgleich IV über 2100 Meter, gibt es eine Wettchance des Tages mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro. Hier gibt es 14 Starter.












