Wie das Online-Portal horseracing.ch bereits am 8. März berichtete, ist mit Dölf Renk der erfolgreichste Rennreiter des Landes verstorben. Renk, der 433 Siege in Flach- und Hindernisrennen erringen konnte, und der elfmal das Schweizer Amateur-Championat gewinnen konnte, wurde 87 Jahre alt. Er verstarb am 5. März nach langer Krankheit.
Bis heute hat auch kein Berufsrennreiter der Schweiz so viele Siege erzielt wie Dölf Renk. Hinter ihm liegt in der ewigen Bestenliste Sibylle Vogt, die vor Kurzem in Fontainebleau ihren 400. Sieg perfekt machte. Auf Rang drei folgt mit 329 Siegen seine Tochter Brigitte Renk, die viele Jahre als Trainerin in Frankreich aktiv war. Als Trainer, Züchter und Besitzer feierte Dölf Renk zusammen mit seiner Tochter Brigitte vor allem auch in Frankreich große Erfolge.
Der in Zürich geborene Dölf Renk machte nicht nur in seinem Heimatland als Reiter von sich reden. Auch im Ausland war er erfolgreich. „Besonders herausragend war sein Erfolg im Jahr 1964, als er Europameister der Amateur-Rennreiter wurde und damit den Schweizer Rennsport auf internationaler Bühne eindrucksvoll vertrat. Seine Siege führten ihn auf zahlreiche Rennbahnen Europas, wo er sich mit seinem Können, seiner Übersicht und seiner ruhigen Art grossen Respekt erarbeitete“, heißt es auf horseracing.ch.
Als „Idol einer ganzen Schweizer Rennreitergeneration“, beschreibt horseracing.ch Dölf Renk, ein „leidenschaftlicher Turfmann, der dem Rennsport sein ganzes Leben verbunden blieb.“
Weiter heißt es: „Mit Dölf Renk verliert der Schweizer Rennsport einen grossen Sportsmann und einen Menschen, der den Turf über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Viele Rennsportfreunde werden sich an ihn erinnern – an seine Erfolge im Sattel, an seine Leidenschaft für Pferde und an seine tiefe Verbundenheit mit dem Sport.“













