Für die fünf Gruppe I-Rennen für dreijährige Pferde in Frankreich stand am Mittwoch der Nennungsschluss an. Für drei dieser Top-Rennen wurden dabei auch deutsche Pferde genannt.
Im Prix du Jockey Club, dem französischen Derby, das über 2100 Meter führt, mit 1,5 Millionen Euro dotiert ist, und am 31. Mai in Chantilly ausgetragen wird, findet man unter den 142 eingeschriebenen Pferden gleich fünf aus Deutschland. Genannt wurden für den Klassiker der ungeschlagene Winterfavorit und letztjährige Top-Zweijährige Gostam, den Andreas Wöhler für Darius Racing und Michael Motschmann trainiert, Eckhard Saurens Herzog von Ratibor-Rennen-Sieger Lommi aus dem Stall von Trainer Henk Grewe, dessen Trainingsgefährte Asker aus dem Besitz von Denis Cengiz, der von Peter Schiergen für die Besitzergemeinschaft Stall Hanse/Allofs/Motschmann vorbereitete Wild River, und Marcel Weiß‘ Peace of Japan aus dem Besitz des Stalles Turffighter.
Gostam wurde außerdem auch für den Grand Prix de Paris (2400 m/600.000 Euro) genannt, der am französischen Nationalfeiertag (14. Juli) in ParisLongchamp zur Austragung kommt. Mit Volker Käuflings Darkside Story aus dem Quartier von Championtrainer Henk Grewe findet man ein zweites deutsches Pferd in der Nennungsliste, die 103 Pferde umfasst.
Für den Prix de Diane (2100 m, 1 Million Euro), das französische Stuten-Derby, das am 14. Juni in Chantilly stattfindet, gab es 144 Nennungen. Auch für diese Prüfung gab es zwei Nennungen aus hiesigen Quartieren. Andreas Wöhler schrieb die Fährhoferin Soreanga ein, und Henk Grewe nannte Eckhard Saurens Santa Catarina.
Keine Nennungen aus Deutschland gab es für die ersten beiden Klassiker der Saison, die Poule d’Essai des Poulains (1600 m, 650.000 Euro, 102 Nennungen), und die Poule d’Essai des Pouliches (1600 m, 550.000 Euro, 126 Nennungen), die am 10. Mai in ParisLongchamp gelaufen werden.












