Mit dem ersten echten Fingerzeig aus Irland wurde am gestrigen Freitag das Derbyjahr offiziell eröffnet. In Dundalk gab der dreijährige Handshake sein Lebensdebüt – und das gleich siegreich. Ausgestattet mit Nennungen für das Deutsche Derby und das Irish Derby blickten auch aus deutscher Sicht viele Augen gespannt auf die Allwetterbahn. Der Auftritt des Hengstes machte schnell klar: Es darf zumindest geträumt werden.
GaloppOnline hat sich das Pedigree von Handshake einmal genauer angeschaut. Wie viel Klassiker steckt da drin? Über den Vater Sea The Moon muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Er wird für alle Zeiten als einer der imposantesten Sieger des Deutschen Derbys in Hamburg-Horn in Erinnerung bleiben. Seine Dominanz von 2014 ist bis heute legendär – und als Stallion hat er mit Fantastic Moon längst einen Derbysieger gestellt.
Doch auch mütterlicherseits hat Handshake einiges zu bieten. Seine Mutter Hargeisa gewann selbst auf Gruppe-Niveau und siegte im Premio Primi Passi, einem Gruppe III-Rennen in Italien. Noch spannender wird es beim Blick auf die Geschwister: Hargeisa ist die Schwester der deutschen 1.000-Guineas-Siegerin Habana, einer Tochter von Kingman. Der erste Klassiker im Pedigree mütterlicherseits ist damit schnell gefunden. Die zweite Mutter Hasay war Listensiegerin in den USA und brachte unter anderem die Gruppe III-Siegerin Zabeel Light.
Kein Wunder also, dass Handshake schon als Jährling begehrte Blicke auf sich zog. Bei der BBAG-September-Auktion wechselte der Hengst für 75.000 Euro den Besitzer.
Der Debütsieg in Dundalk hat auch bei den Buchmachern Eindruck hinterlassen. Die Quoten für einen Derby-Erfolg in Hamburg-Horn sind bereits gefallen. Aktuell werden Kurse um 300 zu 10 für einen Sieg von Handshake im Deutschen Derby gehandelt. Der Weg ist noch weit. Doch eines ist schon jetzt klar: In dieser Derby-Hoffnung steckt jede Menge Klassiker.











