Bauyrzhan Murzabayev arbeitet weiter hart an seinem Comeback, nachdem der mehrfache Champion-Jockey Mitte Dezember bereits einen wichtigen Schritt auf dem Weg zurück in den Rennsattel gemacht hatte. Bei einer Operation in Köln wurden ihm erfolgreich die Schrauben entfernt, die nach seinem schweren Sturz eingesetzt worden waren. Bei einem Sturz in Katar im November 2024 zog sich der Kasache, der am Asterblüte-Stall von Peter Schiergen bald schon wieder die Position des Stalljockeys bekleiden wird, unter anderem Wirbel- und Rippenbrüche zu und musste sich in der Folge einer Operation unterziehen.
Doch nun rückt sein Comeback immer näher, wie er auch im Gespräch mit David Morgen von „Idol Horse“ sagte. „Alle Platten und Schrauben sind entfernt. Der Arzt ist zufrieden“, wird er dort zitiert. Allerdings wird er sich noch etwas gedulden müssen, ehe er sich tatsächlich wieder in den Sattel schwingen darf. „Die Ärzte haben mir dafür noch kein grünes Licht erteilt. Sie sagten, wenn ich wieder zu 100 Prozent fit sein will, muss ich nach der Operation drei Monate Pause machen“, so Murzabayev weiter. „Sechs Wochen sind bereits vergangen, also habe ich noch sechs Wochen vor mir. Das sind anderthalb Monate, also hoffe ich, Mitte März wieder reiten zu können. Das würde bedeuten, dass ich im April wieder Rennen reiten kann, und der April ist in Deutschland wichtig, da er den Beginn der klassischen Saison markiert.“
Noch hat Murzabayev nicht mit dem intensiven Fitnesstraining begonnen, auch um die Genesung nicht zu gefährden. „Jetzt kann ich meine Fitness Tag für Tag verbessern“, sagt er. „Nach der Operation musste ich es langsam angehen lassen, aber jetzt können wir loslegen. Ich wollte mich während der gesamten Genesungsphase bis zur vollständigen Genesung verbessern, aber auch nicht zu viel tun, um dann auf halbem Weg aufzuhören. Ich wollte mich Tag für Tag verbessern, bis ich bereit bin.“
Was die Saison 2026 angeht, so steht natürlich der Asterblüte-Stall für Murzabayev an erster Stelle, aber es könnten sich auch andere Möglichkeiten ergeben. „Ich werde vielleicht einige Rennen für meinen Trainer in Katar, Hamad Al Jehani, bestreiten. Er hatte letztes Jahr Pferde in Frankreich und Großbritannien am Start und hat ein Gruppenrennen in Deutschland gewonnen. Es besteht also die Chance, dass ich auch für ihn reiten werde.“ Auch ein weiteres Japan-Gastspiel hat Murzabayev durchaus im Blick. „Vielleicht im Winter“, sagt er abschließend.












