In der Weltrangliste der Galopper, die am Dienstag in London offiziell vorgestellt wurde, ist erstmals überhaupt kein einziges deutsches Rennpferd vertreten.
Die Rangliste geht bis zu einem Rating von 115 (entsprechend 97,5 Kilo), diese Marke haben indes die internationalen Handicapper keinem in Deutschland trainierten Galopper zugesprochen!
Chefhandicapper Harald Siemen: „Vierzig Jahre ist es jetzt her, dass Deutschland vollwertiges Mitglied des Internationalen Classification Committees wurden. So hieß damals, im Jahre 1986, das heutige World Best Racehorse Ranking Committee, das alljährlich die besten Rennpferde der Welt in eine Rangfolge bringt. In diesen 40 Jahren haben in Deutschland trainierte Pferde unterschiedlich abgeschnitten. Die Besten in diesen 40 Jahren waren Lomitas, Acatenango, Danedream, Novellist, Lirung, Lando, Sea The Moon und Torquator Tasso, die Handicapmarken zwischen 131 (105,5 kg) und 125 (102,5 kg) erhielten. Magere Jahre gab es aber auch. So wie 2019, als es Derbysieger Laccario mit 115 (97,5 kg) als einziges deutsches Pferd so gerade noch in dieses Ranking schaffte.
Für das Jahr 2025 ist gar kein Pferd aus Deutschland mehr in den World Rankings vertreten, zum ersten Mal überhaupt. Zwar hatten die deutschen Handicapper dem Ranking-Komitee in Hongkong mit Hochkönig und Straight zwei Pferde mit 115 (97,5 kg) gemeldet (Deutschland ist dort seit der Corona-Krise 2020 nicht mehr durch einen Handicapper vertreten), doch wurden beide nicht in die Liste der weltbesten Pferde aufgenommen, die insgesamt 237 Pferde aus 14 Nationen umfasst (Großbritannien, Frankreich, Irland, USA, Japan, Hongkong, Australien, Neuseeland, Vereinigte Arabische Emirate, Südafrika, Brasilien, Argentinien, Uruguay und Peru).“
Ein in Summe bitteres Ergebnis für den deutschen Rennsport!












