Sparkurs 2026: Frankreich verzichtet teilweise auf Startmaschine

France Galop hat für das Jahr 2026 eine weitere Sparmaßnahme beschlossen, die vor allem den PMH-Bereich betrifft. Ab dem 1. Januar werden sämtliche PMH-Rennen ohne Startmaschinen durchgeführt, stattdessen erfolgen alle Starts künftig als Bänderstarts. Die Nutzung von Startboxen gehört damit in diesem Segment der Vergangenheit an. Dabei geht es größtenteils um die Rennen, die nicht im Equidia-Programm zu finden sind.

Nach Angaben von France Galop steht die Entscheidung im direkten Zusammenhang mit der angespannten wirtschaftlichen Lage. Vizepräsident Arnaud de Seyssel verweist darauf, dass bereits rund drei Viertel aller PMH-Rennen ohne Startboxen abgewickelt wurden. Durch den Wegfall von Personal-, Wartungs- und Transportkosten rechnet man mit Einsparungen von mindestens 200.000 Euro.

Gleichzeitig sieht France Galop in der Maßnahme einen möglichen Nebeneffekt für den Premium-Bereich. Trainer und Ställe, die Flaggenstarts meiden, könnten sich künftig stärker auf Premium-Rennen konzentrieren, was dort zu stabileren Feldern führen könnte. Die betroffenen Rennvereine hätten die Entscheidung laut Verband akzeptiert und keinen Widerstand geleistet.

Zusätzlich wurde für 2026 eine weitere Sparmaßnahme beschlossen. Bei Premium-Veranstaltungen im Galopp und Trab wird künftig nur noch ein Rettungswagen statt bisher zwei vor Ort sein. France Galop nimmt dabei bewusst in Kauf, dass es im Ausnahmefall zu Verzögerungen im Rennablauf kommen kann.

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