Graffard nach Japan-Triumph: „Vor dem Rennen war ich sehr nervös“

Wenn Francis-Henri Graffard Ende Dezember die Saison 2025 Revue passieren lässt, dann wird es ihm schwerfallen nur ein Highlight zu finden. Der Sieg im „Arc“, der Sieg beim Breeders‘ Cup oder der Sieg im Japan Cup am heutigen Sonntag sind nur drei von aktuell 14 Gruppe I-Treffern im laufenden Kalenderjahr für Graffard, der der erste französische Trainer seit Robert Collet im Jahr 1987 (Le Glorieux aus dem Besitz von Sieglinde Wolf) war, der das Rennen gewinnen konnte.

„Vor dem Rennen war ich sehr nervös“, gab Graffard nach dem Rennen zu.  „Es ist eine Sache, das beste Pferd der Welt zu diesem Rennen mitzubringen, aber er hatte es mit einer wirklich hochkarätigen Konkurrenz zu tun. Alles schien gut zu laufen, aber ich hielt Ausschau nach Christophe Lemaire (auf Masquerade Ball) und er schien ein Traum-Rennen zu haben. Er ging in Führung und ich dachte, wir wären geschlagen. Aber Calandagan ist zäh und kämpfte sich zurück. Er ist ein außergewöhnliches Pferd.“

Ob der Sieg im Japan Cup Graffards letzter Gruppe I-Sieg in diesem Jahr war, wird sich zeigen. Denn noch ist für Graffard nicht Schluss. Am 14. Dezember hat er mit dem im Besitz von Resolute Bloodstock und Philip Baron von Ullmann stehenden Goliath einen Starter in der Hong Kong Vase und Quisisana aus dem Besitz des Haras de la Perelle von Jürgen Winter startet für ihn im Hong Kong Cup.

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