Geoff Lewis, der den legendären Mill Reef zum Sieg im Epsom Derby und im Prix de l’Arc de Triomphe ritt, ist im Alter von 89 Jahren verstorben.
Lewis schaffte 1.880 Siege in Großbritannien und arbeitete nach seiner Karriere als Jockey erfolgreich als Trainer weiter. Laut Pressemitteilung verstarb er friedlich im Kreise seiner Familie.
Lewis‘ Name wird für immer mit dem von Ian Balding trainierten Mill Reef verbunden sein, mit dem er nicht nur das Derby und den Arc, sondern u. a. auch die Dewhurst Stakes und die King George VI & Queen Elizabeth Stakes gewann.
Lewis begann seine Laufbahn im Rennsport bei Ron Smyth in Epsom. Er war der erste in Wales geborene Jockey, der das englische Derby gewinnen konnte. Doch nicht nur das, 1971 gewann er nicht nur den Klassiker mit Mill Reef in Epsom, er siegte auch in den Oaks auf Altesse Royale und im Coronation Cup mit Lupe.
Der erste Sieg seiner Karriere gelang Lewis 1953, ebenfalls in Epsom. Sein erster großer Sieger war Daemon mit dem er 1955 die Cumberland Lodge Stakes gewann. Auch in Deutschland war er in klassischen Rennen erfolgreich, siegte 1972 im Deutschen Derby mit dem von Georg Zuber trainierten Tarim und 1973 im St. Leger mit Tannenberg. Mit Gestüt Ravensbergs Windwurf war er 1977 im Grossen Preis von Baden und im Grossen Preis von Berlin erfolgreich.
Ein Championtitel war ihm nicht vergönnt, aber zwei Mal war er Vizechampion der Jockeys hinter Lester Piggott in den Jahren 1969 und 1970.
Als Trainer schaffte er 539 Erfolge in Großbritannien, den ersten markierte Concert Hall am 20. März 1980 in Doncaster für ihn. Und auch in diesem Metier war Geoff Lewis in Deutschland erfolgreich, gewann in Baden-Baden 1992 das Spreti Rennen und 1996 das Benazet Rennen.