Dubai Turf – Kaum ein Gegner für Romantic Warrior in Sicht

Nach seinem einmaligen Abstecher auf den Dirt-Track und einem zweiten Platz im Saudi Cup, kehrt Hong Kongs Superstar Romantic Warrior am Samstag in Meydan zurück auf die Grasbahn. Der von Danny Shum trainierte Acclamation-Sohn startet im Dubai Turf und greift hier nach seinem zwölften Gruppe I-Sieg. Klar, dass das gewinnreichste Rennpferd aller Zeiten die Aufgabe in Meydan als heißer Favorit angehen wird.

Romantic Warrior kommt als Bahn- und Distanzsieger an den Start, nachdem er das Jebel Hatta im Januar in neuer Bahnrekordzeit gewinnen konnte. 1:45.10 brauchte er damals für die 1800 Meter. James McDonald wird selbstverständlich auch am Samstag im Sattel des Ausnahme-Galoppers sitzen, gemeinsam trifft man auf zehn Gegner.

Wer könnte dem Favoriten gefährlich werden? So recht findet sich eigentlich kein Gegner. Vielleicht die von Mitsumasa Nakauchida trainierte Liberty Island unter Yuga Kawada. Sie machte jedoch bereits Bekanntschaft mit Romantic Warrior. Im letztjährigen Hong Kong Cup bleib sie als Zweite eineinhalb Längen hinter diesem zurück.

Für Charlie Appleby und Godolphin tritt Nations Pride (William Buick), der 2023 dem Grossen Dallmayr-Preis gewinnen konnte, an. Zuletzt gewann der Teofilo-Sohn in Meydan die Singspiel Stakes der Gruppe III. Jerome Reynier schickt den Titelverteidiger Facteur Cheval (Maxime Guyon) an den Start. Dieser lief ebenfalls im Saudi Cup auf Sand. Er wurde Siebter. „Er ist ein reines Grasbahn-Pferd“, sagte Reynier später. „Auf Gras sollte er näher an Romantic Warrior dran sein.“ Vielmehr als näher dran, scheint aber auch hier nicht realistisch, alles andere wäre eine ganz dicke Überraschung.

William Haggas schickt mit Maljoom (Tom Marquand) den deutschen 2000 Guineas-Sieger von 2022 an den Start. Der Caravaggio-Sohn gilt am Samstag jedoch nur als langer Außenseiter (zum RaceBets.de-Langzeitmarkt) (zum Pferdewetten.de-Langzeitmarkt).

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