Englische Trainer erhalten Drohanrufe – Polizei ermittelt

Am Freitag der vergangenen Woche erhielten mindestens neun englische Trainer anonymisierte Drohanrufe, in denen ihnen physische Schmerzen angedroht wurden. Wie die Racing Post berichtet, soll der anonyme Anrufer damit gedroht haben, die Trainer mit ätzenden Substanzen anzugreifen.

Die National Trainers Federation (NTF) hat die Anrufe zusammengefasst und einen Bericht an die BHA (British Horse Racing Authority) und Polizei weitergeleitet. Diese ermitteln nun in diesem Fall. In letzter Zeit häufen sich im englischen Rennsport Drohungen gegenüber Trainern. Deshalb wurde von der NTF ein Verfahren eingeleitet, welche diese Beleidigungen und Drohungen aufzeichnet.

In Deutschland hatte es Anfang Oktober einen ähnlichen Fall gegeben, auch wenn es sich damals nicht um Beleidigungen oder Bedrohungen handelte. Vielmehr erlitt Trainer Henk Grewe einen Hackerangriff, welcher darin gipfelte, dass zwei Pferde für das Arc-Wochenende als Nichtstarter deklariert wurden. Grewe konnte die Vorkommnisse damals aber schnell regeln und die Pferde durften trotzdem starten.

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