Wieder Neruas! Vierter Handicap-Sieg

Maxim Pecheur der Spurenfuchs! Nach einem Rennen auf Warten war er der einzige Jockey, der am Sonntag in Iffezheim im Ausgleich III über 2200 Meter den langen Weg bis an die Außenrails suchte.

Die goldrichtige Entscheidung des Reiters, der mit Erreichen der Zielgeraden quasi von ganz hinten nach ganz vorne gespült wurde. Zwar kämpften in der Bahnmitte die anderen Pferde unentwegt weiter, doch der von Peter Schiergen betreute Neruas hatte den Vorteil und er behielt den Vorteil. „Ich muss dem Team und dem Trainer mein Kompliment aussprechen. Die haben mir freie Hand gelassen. Ich solle so reiten, wie ich es fühlte“, sagte Pecheur, der sich offensichtlich auf sein Gefühl komplett verlassen kann. Mit diesem starken Ritt führte er den aus der Zucht seines Besitzers Eckhard Sauren stammenden dreijährigen Reliable Man-Sohn zu seinem vierten Handicap-Sieg. Das ist stark, zumal unter Höchstgewicht! Dazu kommen zwei zweite Plätze. Nur in Bad Harzburg kam er überhaupt nicht zurecht.

Hinter Neruas belegten Light My Fire und Miss Liberty die Plätze zwei und drei. Der Sieg zahlte 3,1:1. Neruas – mittlerweile weiß man es – ist der Name seines Besitzers rückwärtsgeschrieben. Doch der Wallach kennt aktuell wohl nur eine Richtung: Vorwärts.

 

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