Letztes Handicap des Tages war am Samstag in Mülheim der Ausgleich III über 1300 Meter, der gleichzeitig das Rennen mit der Viererwette war. Neun Pferde kamen an den Start, darunter auch der von Marcel Weiß für den Stall Oberlausitz trainierte Dreijährige Auerbach, der unter Wladimir Panov als Favorit ins Rennen ging. Der War Command-Sohn, der eine Nennung für das Dresdener Grupperennen im Septemer hat, stand 2,5:1 am Totalisator, als das Rennen gestartet wurde.
Doch der Hengst hatte nach einem Rennen aus dem Vordertreffen in der Zielgeraden schnell ausgespielt, blieb deutlich unter den Erwartungen und kam als Letzter über die Linie. Der Sieg ging dagegen an den von Toni Potters trainierten, und von dessen Tochter Marissa gerittenen Freytag.
Nach einem couragierten Ritt von der Spitze aus kam der als 7,3:1-Chance gestartete Bahnspezialist nie in Gefahr, und sorgte für den zweiten Sieg seiner jungen Reiterin. Macavity (Gerald Geisler/Andrasch Starke), Crocus (Philip Jonkhart/Bauyrzhan Murzabayev) und Energy Dragon (Erika Mäder/Adrie de Vries) blieben da nur die Plätze zwei bis vier. Die Viererwette zahlte 854,8:1.
„Wir wollten vorne gehen, weil wir so leichtes Gewicht hatten. In der Geraden hatte ich erst Angst, er würde stehenbleiben, aber er hat nochmal Luft geholt und Gas gegeben“, so Marissa Potters nach ihrem zweiten Karriersieg.













