Als erstes Rennen stand am Samstag beim Sparkassen-Renntag auf dem Mülheimer Raffelberg ein Amateurrennen auf dem Programm. Im Ausgleich IV über 1500 Meter kamen dabei fünf Pferde an den Start. Klar favorisiert war Romy van der Meulens Neuzugang Streaming, der unter Gijs Snijders als 1,4:1-Chance in die Startbox einrückte, nachdem er zuletzt in Krefeld überzeugend gewonnen hatte.
Doch während der Dreijährige nach einem Rennen vom dritten Platz aus im Finish mit den Rails kollidierte, war er aus der Partie und kam als Letzter über die Linie. Der Sieg ging an die Championesse der Amateurreiterinnen, Antonia von der Recke.
Die Trainertochter siegte mit dem längsten Außenseiter im Feld, den von ihrem Vater Christian von der Recke trainierten Müllers Aap. Nach einem Rennen aus der Reserve hatte der Vierjährige, auf den es am Totalisator 13,5:1 gab, zum Schluss die größten Reserven und siegte leicht gegen den lange führenden Night Runner (Toni Potters/Marissa Potters), hinter dem Lorielle Platz drei belegte.
„Es war von langer Hand geplant, ich hatte mir das Rennen ausgesucht und mit dem Besitzer gesprochen, denn er hatte auch noch eine Nennung in Krefeld“, so Siegtrainer Christian von der Recke nach dem Rennen.













