Aus deutscher Sicht ist zwar das The Red Sea Turf Handicap das bedeutenste Rennen des Saudi Cup-Wochenendes, doch international steht das natürlich das Hauptereignis selbst im Mittelpunkt.
Erstmals als internationales Gruppe I-Rennen gelaufen, wird der mit 20 Millionen US-Dollar dotierte The Saudi Cup über 1800 Meter das erste internationale Monster-Rennen im Jahr 2022.
Mit besonderer Spannung wird der Auftritt von Mishriff erwartet. Der fünfjährige Make Believe-Sohn ist nicht nur Titelverteidiger sondern seit letzter Saison nach weiteren Gala-Vorstellungen im Dubai Sheema Classic und dem Juddmonte International (beide Gruppe I) ein Superstar.
Am 25. Februar wird Mishriff seine Saisoneinstand im Saudi Cup geben, er steht im vorläufigen Feld des Rennens. Und die Geschichte des Rennens könnte das Wiedertreffen mit Sealiway werden. Im vergangenen Oktober gewann Sealiway die Champion Stakes in Ascot, u.a. gegen den Viertplatzierten Mishriff. Doch Sealiway hat nun den Stall gewechselt, sein damaliger Trainer Cedric Rossi sieht sich Dopingvorwürfen ausgesetzt.
Nun Sealiway bei Francis-Henri Graffard untergekommen. Für die Sandbahnprüfung in Riad ist er in den Langzeitmärkten eher Außenseiter, als erste Herausforderer von Mishriff gelten Pegasus World Cup-Sieger Life Is Good (Todd Pletcher) oder der in Meydan zuletzt sehr erfolgreiche Real World (Saeed bin Suroor), die ebenfalls zum vorläufigen 14er-Feld des Saudi Cups zählen.












