Das Hoppegartener Diana Trial wird 2022 nicht mehr als Gruppe II-Rennen gelaufen. Das geht aus einer Pressemittelung des European Pattern Committee (EPC) hervor. Das Rennen wurde für diese Saison in seinem Status herabgestuft und zählt nun zur Europa-Gruppe III. Auch die Silberne Peitsche erfuhr ein sogenanntes „downgrade“ und ist in diesem Jahr der Listenklasse zugeordnet.
In Übereinstimmung mit den EPC Ground Rules werden Rennen, die der Qualität nicht entsprechen, als gefährdete Rennen identifiziert und müssen ihren Status bestätigen. Bei erneut fehlender Qualität kann es dann zu einer Herabstufung kommen. Das war nun beim Diana Trial und der Silbernen Peitsche der Fall.
Erfreulich in diesem Zusammenhang: „Drei deutsche Listenrennen, die in ihrem Status für 2022 gefährdet waren, haben im vergangenen Jahr ihr Rating erreicht und bleiben damit auch diese Saison im Listen-Status“, sagte Rüdiger Schmanns, Leiter der Renntechnik bei Deutscher Galopp, am Montag gegenüber der Sport-Welt.
Indes stehen in diesem Jahr 41 europäische Gruppe- und Listenrennen unter besonderer Beobachtung durch das EPC – zwölf davon in Deutschland.
Das EPC-Meeting im vergangenen Monat war übrigens das letzte unter dem Vorsitz von Brian Kavanagh, der dem Komitee seit 2005 vorstand. Ihm folgt Jason Morris, bis dahin Director of Racing at Horse Racing Ireland. Morris wird dem EPC für die nächsten fünf Jahre vorsitzen.













