Am 9. April findet in Aintree die Grand National statt. Und nachdem auch dieses Rennen in den vergangenen beiden Jahren stark von der Corona-Pandemie beeinflusst war – 2020 fiel es sogar ganz aus – sieht es in diesem Jahr nach einer Rückkehr zur Normalität aus.
So wird das Preisgeld 2022 wieder eine Millionen Pfund betragen. 2021, beim Sieg von Rachael Blackmore auf Minella Times, waren es noch 750.000 Pfund. Darüber hinaus planen die Veranstalter das legendäre Jagdrennen wieder vor bis zu 70.000 Zuschauern stattfinden zu lassen. Im vergangenen Jahr fand die Grand National vor leeren Rängen statt.
„Wir freuen uns, dass wir die Grand National wieder auf eine Millionen Pfund anheben konnten“, sagte Dickon White, der Jockey Club-Direktor für die Region north-west und dankte diesbezüglich explizit dem Sponsor Randox. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass man wohl nicht auf den Tickets sitzen bleiben wird. „Die Nachfrage nach Eintrittskarten und Hotels ist so groß wie nie zuvor“, so White weiter. „Das ist möglicherweise zum Teil auf den Rachael-Blackmore-Faktor zurückzuführen.“
In Zeiten der Pandemie hat man allerdings nur bedingt Sicherheit, wenn es um Großveranstaltungen geht. Das weiß auch Dickon White. „Wir planen eine Veranstaltung, sind uns aber bewusst, dass wir unsere Pläne ändern werden, wenn sich die Situation ändert und zusätzliche Einschränkungen eingeführt werden müssen.“












