Einmal kurz angetippt und dann ging es los: im Stil einer Klassestute hat die Schlenderhaner Adlerflug-Tochter Walkaway ihr Ticket für bessere Rennen gelöst.
Im Bernd-Rüdiger Gossens Gedächtnisrennen nahm Jockey Adrie de Vries Walkaway direkt nach außen, um freie Bahn zu haben und kurz darauf war die Entscheidung auch gefallen.
Auf und davon, aber am Ende dann auch nichts mehr gemacht, der Jockey machte es ihr wahrlich einfach. (zum Video)
„Letztes Mal hatte sie Pech am Start, heute war das auch nicht ideal, aber sie hat sich dann gefunden und ist relaxed galoppiert, und dann hat sie toll angezogen“, so der Siegjockey. „Da ist noch viel Luft nach oben, mir gefällt die Art und Weise.“
Die Mehl Mülhens-Trophy in Hamburg und dann auch der Henkel Preis der Diana in Düsseldorf sind Ziele mit der Siegerin. Sie setzte sich nach 2200 Metern gegen die Görlsdorferin Gigi durch, Dritte wurde Manaia, die erneut krass unterschätzt wurde nach der schon sehr guten letzten Form.
Für Schlenderhan läuft es wie am Schnürchen, da könnte für die älteste deutsche Privatzuchtstätte ein weiterer Star heranreifen. 1869 wurde Schlenderhan gegründet, und ist mehr denn je en vogue.
Trainer Markus Klug sagte nach dem Treffer der 1,5:1-Favoritin aus der Zucht des Stalles Ullmann: „Die Art und Weise des Sieges hat mir gefallen. Relaxed im Rennen und wenn man sie fordert, legt sie los. Das zeichnet gute Rennpferde aus.“












