Man konnte das erste Düsseldorfer Rennen am Samstag, welches aufgrund von anhaltenden Toto-Problemen 45 Minuten später gestartet wurde, durchaus als kleinen Diana-Test bezeichnen, denn immerhin kamen vier der sechs Stuten in dem über 2100 Meter führenden Rennen mit einer Nennung für die deutschen Oaks an den Start.
Eine von denen, die (noch) keine Nennung hat, war die Röttgenerin Anna Jolie (2,4), eine Stute, die in der Arbeit nie viel zeigt, die dann aber im Rennen ihr wahres Gesicht offenbart. Nach ihrem doch überraschenden Treffer in Köln, schien sich Markus Klug, ob einer neuerlichen schwächeren Arbeit der Stute, aber keine größeren Sorgen zu machen. Und die Jukebox Jury-Tochter aus der Linie der Anna Paola legte dann auch nach. „Sie ist ein Pferd, welches zu Hause nicht an seine Vermögensgrenze geht. Und jetzt hat sie uns ein zweites Mal überrascht. Trotz des Sieges hat sie uns zu Hause nicht gezeigt, dass sie sich verbessert hat. Anscheinend spart sie ihre Kräfte für den Renntag“, so Siegreiter Maxim Pecheur nach dem Rennen. Hinter Anna Jolie kamen die Auenquellerin Gonamira und Leo und Peter Hamanns Benita an den Pfosten. Diese beiden Stuten besitzen eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana.
„Im Rennen zeigt sie, was sie kann. Und darauf kommt es an“, so Markus Klug. Von einer Nachnennung für die Diana war am Samstag aber noch keine Rede (Zum Video).













