Am Sonntag stand in Istanbul eines der letzten Derbys des europäischen Rennkalenders auf dem Plan und der türkische Klassiker könnte einen zukünftigen Superstar gesehen haben. Denn der Sieger Call to Victory gewann bei seinem zwölften Start der Karriere sein elftes Rennen.
Der Victory Gallop-Sohn war nach zehn Siegen, darunter auch in dreimal auf Gruppe I-Parkett, zuletzt in den türkischen 2,000 Guineas, natürlich als großer Favorit an den Ablauf der 2400-Meter-Prüfung gekommen. Und der von Orkun Özelcanat trainierte Hengst wurde diesen Vorschusslorbeeren mehr als gerecht. Mit einem späten Lauf an der Außenseite des Feldes zog der stets im hinteren Teil des Feldes positionierte Favorit unter Ahmed Celik noch mit riesigem Speed auf und überrollte das Feld in starker Manier. Damit schnappte er sich die umgerechnet rund 200.000 Euro dotierte Siegbörse des mit etwas mehr als drei Millionen türkischen Lira (etwa 350.000 Euro) dotierten Rennens.
Bei Call to Victorys Vater Victory Gallop handelt es sich um einen Hengst, der in den USA aktiv war und 1998 nur knapp an der Triple Crown scheiterte. Im Kentucky Derby und den Preakness Stakes musste er sich nur Real Quiet geschlagen geben, an dem er sich dann in den Belmont Stakes revanchierte und seinem Kontrahenten die Triple Crown durch eine Nase Vorsprung entreißen konnte. Victory Gallop deckt für den Turkish Jockey Club in der Türkei.












