Gas geben, vorne bleiben, ankommen – das war das Motto für die sieben Jahre alte Stute Footloose im Preis der TVG Transportvermittlung am Freitag in Saarbrücken, einem der beiden Ausgleiche III des Tages, den sportlichen Hauptereignissen im Sechs-Rennen-Programm.
Marco Casamento legte sich mit der Stute gleich an die Spitze des Feldes und gab die Führung nicht mehr ab. Schlau gemacht mit der Stute aus dem Stall SchlLau. Dahinter verbergen sich die Familie Schleppi und Heiko Laux, daher auch die Zusammensetzung des Stallnamens (zum Video).
„Ich hatte ein Super-Rennen vorne, und in der Geraden hat sie noch einmal sehr gut angezogen“, so der Siegjockey nach dem Rennen. Earl konnte in der Geraden zwar kurz angreifen und auch Polarstern griff innen noch einmal an, das Ziel stand für Footloose genau richtig.
Trainer Sven Schleppi: „Wir hatten heute viel Mumm, beim letzten Start in Mannheim hatten wir viel Pech.“ Damals hatte Sibylle Vogt einen Fehlstart vermutet, nahm das Rennen gar nicht richtig und mit einiger Verspätung auf.
Und es ging ein Rennen weiter mit einem Doppel weiter, wieder mit einer Stute. Die sechs Jahre alte Sister Vic setzte sich für Coach Schleppi, den Stall SchlLau und mit Jockey Marco Casamento gegen die Konkurrenz durch, hatte nach weiten 3000 Metern den längsten Atem (zum Video). Sister Vic setzte sich gegen Diokletian und Giant Grizzly durch. „Im Schlussbogen hat sie leider ein wenig die Galoppade verloren, sonst wäre es leichter geworden.“ Das sagte der Siegjockey in seinem ersten Statement. Ein perfektes Doppel für ein Trainer-Jockey-Besitzer-Gespann.












