Bis zum Montag, und damit um eine Woche, war der Nennungsschluss für das letzte Gruppe I-Rennen der deutschen Turfsaison, dem Großen Preis von Bayern, verlängert worden. Die 2400 Meter-Prüfung für dreijährige und ältere Pferde wird am 8. November in München-Riem gelaufen, und ist mit 155.000 Euro dotiert.
36 Pferde wurden für das Highlight im Herbst genannt, darunter mit dem von Francis-Henri Graffard trainierten Schlenderhaner In Swoop, der einer von drei Gruppe I-Siegerin im Aufgebot ist, auch der Sieger im IDEE 151. Deutschen Derby. In Swoop könnte es also seinem rechten Bruder Ito nachmachen, der 2015 den Großen Preis von Bayern gewann, damals allerdings vierjährig war. Neben dem Adlerflug-Sohn wurden mit dem Auenqueller Torquator Tasso, und dem Röttgener Kaspar auch der Zweite und Dritte aus dem „Blauen Band“ eingeschrieben. Insgesamt bekamen 17 Dreijährige eine Nennung für das Riemer Top-Rennen, darunter mit Zamrud und Virginia Joy auch die Zweite und Dritte aus dem Henkel-Preis der Diana, dem Deutschen Stuten-Derby.
Insgesamt findet man 17 Stuten im Aufgebot, in dem genau die Hälfte der genannten Pferde aus dem Ausland kommt. Der Großteil davon, 13 Pferde, werden in England vorbereitet, drei Nennungen wurden aus Irland abgegeben, aus Frankreich nannte neben Francis-Henri Graffard Elias Mikhalides den dreijährigen Anodin-Sohn Hayzum. Gruppe I-Sieger im Feld sind neben In Swoop noch Donjah, die aktuelle Siegerin im Preis von Europa, und Windstoß, der Derbysieger von 2017.











