Zum zweiten Mal wurde am Samstag der Große Preis der Landeshauptstadt Dresden gelaufen, die Gruppe III-Prüfung über 1400 Meter in Dresden. Neun Pferde kamen in dem mit 27.500 Euro dotierten Pattern-Rennen an den Start, in der Favoritenrolle stand Stall Namaskars Namos, der zuletzt in Baden-Baden zum zweiten Mal in Folge die Silberne Peitsche gewonnen hatte. Der Medicean-Sohn aus dem Quartier von Dominik Moser, der wie meistens von Wladimir Panov geritten wurde, notierte am Totalisator bei einer Quote von 2,2:1, als sich die Boxen für die Fliegerprüfung öffneten.
Und am Ende wurde der vierjährige Hengst seiner Rolle auch gerecht, und kam vor den Augen von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert zu seinem dritten Gruppetreffer. Unterwegs hatte der spätere Sieger gleich in der vorderen Gruppe gelegen, galoppierte in äußeren Spuren. Vorne machte der Außenseiter Zargung richtig Dampf, hinter ihm hatte auch der stark beachtete Zerostress gleich eine gute Position, es folgten Tosen Shauna und Namos, dann der Rest.
Zargun brachte das Feld noch in die Zielgeraden, wo sich die meisten Reiter mit ihren Pferden zur Außenseite orientierten. Dort wurde der Pacemaker aber schnell von Zerostress passiert, der sich zunächst auch etwas absetzen konnte und seinem ersten Gruppesieg entgegen zu galoppieren schien, auch wenn Namos innen von ihm Mitte der Zielgeraden Schwung fand und stärker wurde. Doch dann brach Zerostress nach außen weg, verlor entscheidenden Schwung und gab Namos noch einmal eine Chance.
Diese nutzte Wladimir Panov aus, und kam kurz vor der Linie noch an dem Ittlinger vorbei. Ein Kopf trennte die beiden Erstplatzierten im Ziel. Nur eine Länge zurück folgte auf dem dritten Platz Ninario, der nach einem Rennen in äußeren Spuren noch enorm viel Boden gutmachte, und wie bereits zuletzt in der Badener Meile den dritten Platz belegte. (zum Video)
Der Stall Namaskar von Petra Stucke ist der Besitzer von Namos, der aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof stammt. Es ist Stuckes erstes Pferd, gleich ein Volltreffer.
Zargun wurde für die Führungsarbeit mit dem vierten Platz belohnt, das fünfte und letzte Geld schnappte sich Mc Queen. Siegjockey Wladimir Panov: „Wir hatten schon etwas Bedenken, denn, er ist noch nie rechtsherum gelaufen und in der Arbeit tut er sich schwer mit dem Bogen rechtsherum, er hat auch etwas Schwierigkeiten gehabt. Ich weiß auch nicht, ob wir gewonnen hätten, wenn Zerostress nicht ausgebrochen wäre.










