Wöhler in Dresden mit dem Favoritenschreck?

So ganz gewohnt ist das nicht für Trainer Andreas Wöhler, dass er mit seinen Startern in einem Gruppe-Rennen nicht ein Pferd unter den drei Favoriten hat.

Wenn es am Samstag in Dresden in den Großen Preis der Landeshauptstadt Dresden geht, bietet Wöhler Zerostress und Revelstoke auf. Das sind zwei vier Jahre alte Hengste, die noch nicht alle Karten aufgedeckt haben und in dem Gruppe III-Rennen, mit 27.500 Euro dotiert, zum Favoritenschreck werden können.

Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev reitet den Ittlinger Zerostress. „Er hat ihn gewählt“, so Coach Wöhler gegenüber der Sport-Welt. „Er ist immer besser geworden“, sagt Wöhler über den Hengst, der zuletzt in der vom Dresdener Favoriten Namos gewonnenen Silbernen Peitsche in Iffezheim Sechster war.

Revelstoke galt im letzten Jahr sogar als klassische Hoffnung, wurde im Mehl-Mülhens-Rennen Neunter. „Er sollte eigentlich Frankreich laufen“, so Wöhler, „aber diese Alternative ist ja zunächst flach gefallen, so dass wir jetzt zunächst in Dresden starten.“ Schon beim Comeback war Revelstoke nach seiner Pause am 23.12.2019 in Frankreich am Start gewesen, hatte sich dort nicht weit geschlagen sehr achtbar aus der Affäre gezogen. Jozef Bojko reitet in Dresden.

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