Pinatubo in den 2.000 Guineas erstmals geschlagen

Einen Tag nach dem Coronation Cup standen am Samstag in Newmarket die Qipco 2.000 Guineas auf dem Programm, der erste Klassiker der englischen Saison 2020. 15 Pferde kamen in dem mit 250.000 Pfund dotierten Gruppe I-Rennen über die Meile auf der Geraden Bahn an den Start. Mit dem bei fünf Starts als Zweijähriger ungeschlagenen Superstar Pinatubo gab es dabei einen klaren Favoriten, denn der in Godolphin-Besitz stehende Shamardal-Sohn aus dem Stall von Trainer Charlie Appleby ging zur Quote von 1,8:1 ins Rennen.

Doch nach einem Rennen aus dem Vordertreffen war der Hengst zwar gut 500 Meter vor dem Ziel zur Stelle, konnte aber nicht so beschleunigen, dass es zum sechsten Sieg reichte. Zwei Pferde waren stärker als der Favorit. Kameko, der Kitten’s Joy-Sohn aus dem Stall von Formtrainer Andrew Balding siegte in den Farben des Sponsors von Qatar Racing Ltd. mit Oisin Murphy im Sattel zur Quote von 11,0:1 vor dem zweiten Favoriten, Aidan O’Brien’s Wichita, hinter Pinatubo landete Godolphins Wichita auf dem vierten Platz.

Für Championjockey Oisin Murphy bedeutete der Sieg den ersten Erfolg in einem englischen  Klassiker. Kameko, der von seinem Trainer Andrew Balding als eines der besten Pferde, die er je trainiert hat, bezeichnet wird, hatte bereits im vergangenen Jahr Geschichte geschrieben, als er mit der Futurity Trophy in Newcastle das erste auf einer Sandbahn ausgetragene Gruppe I-Rennen auf der Insel gewonnen hatte.

 

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