Mit einem Favoritensieg begann am Samstag der Renntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg. Denn im Maidenrennen für die dreijährigen Stuten über 1500 Meter siegte die von Waldemar Hickst für Erika Müller trainierte 2,3:1-Chance Soyeux. Die aus Köln angereiste Stute, die von Alexander Pietsch geritten wurde, bestätigte ihre gute Kölner Debütform, bei der sie den dritten Platz belegt hatte, und setzte sich nach einem Rennen auf Warten mühelos mit zweidreiviertel Längen Vorsprung durch.
Dabei sorgte Soyeux für den ersten Deutschland-Sieg eines Nachkommen ihres Vaters Waldpark. Der Sieger des Deutschen Derbys von 2011 stellte mit Milljö auch noch die Zweitplatzierte. Rang drei ging an die Debütantin Noble Princess. (zum Video)
„Nach dem guten Debüt in Köln war der heutige Sieg sicher keine Überraschung. Eigentlich war sie als Pferd mit französischer Inländergeltung für Rennen in Frankreich vorgesehen, aber dort dürfen wir ja momentan nicht laufen, und da sie gut auf dem Posten ist, sind wir deshalb hier gelaufen“, so Waldemar Hickst, Trainer der Siegerin, nach dem Rennen.
Eine halbe Stunde später kam dann im Ausgleich IV über 1700 Meter der längste Außenseiter zum Zug, als der von der Solinger Besitzertrainerin Andrea Friebel vorbereitete Neunjährige On y va trotz einer Pause seit November mit einem Kopf-Vorteil gegen So Soon gewann, hinter dem der lange führende Innuendo Dritter wurde. 41,8:1 gab es auf den Sieg des Wallachs, der sein letztes Rennen im September 2018 gewonnen hatte. (zum Video)








