Einen starken Auftritt legte Yasmim Almenräders Lancade bei ihrem Saisonaufgalopp hin.
Die Areion-Tochter kam in der Dreijährigen-Prüfung über 1700 Meter, in der fünf der sechs Starter bereits gewonnen haben, zu einem sicheren Sieg. In der entscheidenden Phase kam sie in ganz starker Haltung an der Außenseite auf, trotz einer späten Attacke von Phuket Paradise, der zweiten Farbe von Henk Grewe, kam sie sehr souverän zum Zug. Nicht nur Siegjockey Adrie de Vries hatte den Eindruck, dass da noch einiges mehr möglich zu sein scheint. Dabei standen Zweifel im Raum, ob die Stute ihr überhaupt starten soll, denn ihre Trainerin hatte leichte Zweifel, ob sie über den Weg kommen würden: „Ich hatte ein bisschen Bedenken aufgrund der Distanz, aber Adrie hat mir gesagt, dass sie das schafft. Daran sieht mal wieder, dass man auch mal auf den Jockey hören sollte“, so Yasmin Almenräder nach dem Rennen (Zum Video).
Die jetzt zweifache Siegerin, die bei ihrem ersten Start als Dreijährige den inzwischen gruppeplatzierten Zavaro besiegte, ist für einige Auktionsrennen eingeschrieben, Nennungen für Grupperennen hat sie (noch) nicht. Am Toto gab es 3,4:1. Mit dem Sieg hat sie nicht nur ihren Wettanhang glücklich gemacht, sondern auch den Stall Raffelberg, eine kopfstarke Besitzergemeinschaft um den Vorstand des Rennclub Mülheim an der Ruhr e.V.
Nach zwei Siegen am Freitag in München legte das Gespann Marco Klein und Tommaso Scardino am Samstag nach. Flight To Hongkong, kam trotz seiner Außenseiter-Rolle, als 21,6:1-Chance zum Zug. Der vierjährige Wallach siegte in einer engen Kampfpartie knapp gegen den stark endenden Max’s Spirit (Sascha Smrzek). Überhaupt war die Ausgleich III-Prüfung 2200 Meter eine ganz enge Sache, der Richterspruch lautete Hals-Hals-Hals, Ajmany (Hans-Albert Blume) und Kampina (Axel Kleinkorres) hatten ebenfalls nur knapp das Nachsehen (Zum Video).
Nicht ganz so knapp ging es im folgenden Ausgleich IV über 2200 Meter zu. Dort schnappte sich der Favorit Capitan nach einem Rennen von der Spitze den Sieg in souveräner Manier. Andrasch Starke brachte den von Christian von der Recke trainierten 3,3:1-Favoriten als Erster an den Zielpfosten. Wäre es allerdings noch einige Meter weitergegangen wäre der Toto zum Beben gekommen, denn Parmenter (Anja Kleffmann) endete stark und hätte als 59,4:1-Außenseiter fast noch zugeschlagen (Zum Video).













