In fast allen europäischen Ländern stehen inzwischen die Pläne für die Wiederaufnahme der Rennen. Auch in Belgien, wo die Sandbahn in Mons bekanntlich ein auch von deutschen Ställen stark frequentiertes Reiseziel ist, ist das nicht anders. Mons wäre ganz sicher auch der nächste Ort, wo im Nachbarland wieder veranstaltet wird.
Denn wie das „Hippodrome de Wallonie“ am Freitag mitteilte, ist man bereit, ab 5. Mai auf der Bahn, auf der auch Trabrennen gelaufen werden, wieder Rennen durchzuführen. Die nächste Galoppveranstaltung auf dem Linkskurs ist für den 6. Mai vorgesehen, am Mittwoch ist Nennungsschluss für diesen Renntag.
Allerdings ist es in Belgien nicht anders als in anderen Ländern, auch hier hängt man vom „O.K.“ der Politik ab. Und die Entscheidung, ob gelaufen werden kann, oder nicht, soll am Freitag fallen.
In Spanien, wo der Lockdown ungemein konsequent durchgeführt wird, und am Wochenende die Kinder erstmals für eine Stunde zum Spielen ins Freie gehen durften, wird man dagegen noch länger auf die Wiederaufnahme der Rennen warten müssen. Wenn alles gut laufen würde, könnte die Rennbahn La Zarzuela in der Hauptstadt Madrid am 24. Mai den Wiederanfang einläuten, doch Insider der spanischen Rennszene bezweifeln, dass das klappen wird. Ein Problem werden auch in Spanien die Rennpreise sein, die in erster Linie vom Staat kommen, denn der Rennsport weiß noch nicht, wieviel Geld der Staat dem Rennsport in diesem Jahr zur Verfügung stellen wird.










