Mit dem Neustart der Rennen wird keine grundsätzliche Änderung des deutschen Handicapsystems einhergehen.
Es stand die Frage im Raum, ob angesichts der Halbierung der Rennpreise auch die Aufgewichte für die siegenden Pferde halbiert würden, oder ob es bei den Aufgewichten zwischen 3 und 5 Kilo bleibt.
„Wir haben auch dieses Thema besprochen“, sagte Rüdiger Schmanns, Renntechnik-Leiter bei Deutscher Galopp, am Donnerstag in der Pressekonferenz. „Grundsätzlich müssen die Handicapper natürlich nach der gezeigten Leistung handicappen, unabhängig vom Geldpreis. Wir haben aber drum gebeten, mit Augenmaß an die Sache heranzugehen und die Sachlage mit den geringeren Rennpreisen zumindest in die Erwägungen einfließen zu lassen.“
„Wenn es weniger Aufgewicht gäbe würden im Gegenzug auch die Nachlässe geringer ausfallen“, führt Schmanns ein wichtiges Argument dafür zu Felde, die Regel nicht grundsätzlich anzupassen. „Das wäre für viele Pferde sicherlich ein gravierender Nachteil.“












