Nicht nur in Deutschland oder Frankreich schreiten die Pläne zur Wiederaufnahme der Rennsaison fort. Auch in England ist man auf dem Weg der Flachsaison 2020 einen Rahmenkalender zu verpassen. So sieht ein Best-Case Szenario der British Horse Racing Authority (BHA) vor, die Meilenklassiker 1,000 Guineas und 2,000 Guineas Anfang Juni anzusetzen, das Epsom Derby und Epsom Oaks könnten Anfang Juli entschieden werden.
Derweil soll Royal Ascot wie gewohnt Mitte Juni stattfinden, selbstredend ohne Zuschauer vor Ort. Des Weiteren geht man davon aus, dass der gesamte Black Type-Kalender nicht durchführbar sein wird. Priorität sollen die Klassiker und die weiteren großen Rennen haben, denn sie sollen sichern, dass sich die besten Pferde in diesen Rahmen präsentieren können, um sich für die Zucht zu empfehlen. Dabei geht man davon aus, dass Gruppe I-Rennen verschoben werden und manche der Top-Level-Prüfungen, die sonst auch für dreijährige Pferde offen sind, diesmal für die Vertreter des klassischen Jahrgangs zu bleiben müssen.
Des Weiteren heißt es von Seite der BHA, dass es auch in England Rennpreiskürzungen geben wird, denn die fehlenden Zuschauereinnahmen können nicht ausgeglichen werden. Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, ist geplant die Felder zu minimieren, als Konsequenz entstehen daraus dann wohl auch mehr Rennen als üblich an einem Renntag.
Abschließend heißt es von der BHA: „Es ist wichtig zu betonen, dass diese Pläne zwar formuliert werden, um den Rennsport zum frühesten möglichen Zeitpunkt wieder aufzunehmen, der Zeitpunkt dieser Entscheidung jedoch von einer Lockerung der staatlichen Beschränkungen abhängt. Indem wir jetzt effektiv planen, können wir der Regierung zeigen, dass der Sport eine koordinierte und praktikable Strategie für die Wiederaufnahme des Rennbetriebs hat (….)“.













