Japan und Hindernisrennen bringt man hierzulande nicht unbedingt in Verbindung. Doch auch in Fernost werden Gruppe I-Rennen über Sprünge entschieden und das sogar mit ordentlicher Dotierung.
Am Samstag stand mit dem Nakayama Grand Jump eines von zwei Top-Level-Rennen in der Saison an, die Hürdenprüfung über 4250 Meter ist umgerechnet gar mit 1,08 Millionen Euro dotiert. Und die Geschichte des Siegers ist so spektakulär, dass man dies einfach mal erwähnen muss. Denn der Sieger Oju Chosan, ein neunjähriger Wallach gewann diese Prüfung zum fünften (!) Mal in Serie. Der Stay Gold-Sohn gilt als das beste Hindernispferd in Japan und dank der hohen Dotierungen gilt er sogar als das Hindernispferde mit der höchsten Gewinnsumme weltweit.
Trainiert wird der Seriensieger von Shoichiro Wada für die Chosan Co., Ltd. Bei den gesammelten Preisgeldern umgerechnet von rund sechs Millionen Euro erblasst da wahrscheinlich sogar der ein oder andere englische Besitzer vor Neid.










