Das am Mittwoch durch die Politik erlassene Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August stellt den Rennsport vor weitere Herausforderungen neben der Bewältigung des Neustarts. „Wir bereiten uns entsprechend vor“, sagte Michael Vesper am Freitag zu diesem Thema.
„Wir müssen jetzt zunächst einmal darauf warten, welche Definition des Begriffes Großveranstaltung es gibt“, so Vesper. „Es ist vielleicht in der Tat davon auszugehen, dass bis Ende August keine Rennen vor Publikum stattfinden können. Wir machen jetzt aber first things first. Wichtig ist der Start. Und dann überlegen wir, was im Juli, August und September geschehen soll.“
Alle Entscheider im Rennsport bat Vesper darum, „sich nicht ohne Not schon festzulegen“. Rennen ohne Publikum seien besser als gar keine Rennen. „Mit dieser Haltung gehen wir im Moment an alle Dinge ran. Ich rate allen, keine Vorfestlegungen zu machen.“
Betroffen wären von Renntagen ohne Publikum auf der Bahn bis Ende August neben publikumsstarken Renntagen wie der Preis der Diana vor allem die Derbywoche in Hamburg, die Rennwoche in Bad Harzburg und die Große Woche in Iffezheim.












