Tom Marquand, ist aktuell so etwas wie ein Shooting Star unter den Jockeys in Großbritannien. Noch am Samstag siegte der 22jährige in Randwick mit dem von William Haggas trainierten Addeybb in den Queen Elizabeth Stakes, einem Gruppe I-Rennen über 2000 Meter, nachdem er mit dem gleichen Pferd im März bereits in Rosehill in den Ranvet Stakes bereits auf höchstem Level erfolgreich gewesen war.
Doch der Erfolg am Samstag hatte für den aufstrebenden Reiter noch ein Nachspiel. Denn der für Randwick zuständige Verband Racing New South Wales brummte dem Jockey eine Strafe von 2.000 Australian Dollar (ca. 1.156 Euro) auf, weil er gemeinsam mit dem Stallangestellten Safid Alam die „Social Distancing“-Regeln in Bezug auf den Covid-19-Virus bei ihrem Jubel nach dem Rennen missachtet haben.7
Denn Marquand und Alam umarmten sich. Alam wurde mit einer Geldstrafe von 500 Australian Dollar belegt. Besonders weh dürfte Marqand die Strafe allerdings nicht tun, denn obwohl das Preisgeld der Queen Elizabeth Stakes auf Grund der Coronakrise um 50 Prozent gekürzt wurde, gab es für den Sieger der Gruppe I-.Prüfung immer noch 1,16 Millionen Australian Dollar, sodass er durch seine Prozente immer noch gut verdient hat.












