Einzig im schwedischen Bro Park, wo heute die Galoppsaison startet, sind heute in Europa Galopprennen. In allen anderen Ländern auf unserem Kontinent ist aktuell aufgrund der Pandemie Pause, was Galopprennen angeht.
Vor einem Jahr war das natürlich ganz anders. Da passierten an diesem Sonntag sogar bemerkenswerte Dinge. In ParisLongchamp schob sich der spätere Sieger des Großen Preises von Baden, Godolphins Ghaiyyath, erstmals so richtig ins Rampenlicht, als er den Prix d’Harcourt auf Gruppe II-Ebene von der Spitze aus in imponierender Manier gewann, auch wenn sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten, dem ebenfalls in Godolphin-Besitz stehenden Soleil Marin im Ziel nur eineinhalb Längen betrug.
Die „Blauen“ von Dubai-Herrscher Mohammed Al Maktoum waren auch beim Saisonauftakt in Hoppegarten im Hauptereignis vorne, dem Preis des Gestüts Röttgen, einem Listenrennen über die Meile für vierjährige und ältere Stuten. Fountain of Time aus dem Quartier von Henri-Alex Pantall wurde unter Soufyane Saadi ihrer Favoritenrolle (2,0) vollauf gerecht, als sie sich mit einer halben Länge Vorsprung gegen Dr. Andreras Boltes Nica behauptete.
Im Rahmenprogramm, gestaltete – damals noch relativ unbeachtet – der von Marco Angermann trainierte Soldier Hollow-Sohn Mockingjay seine imponierende Siegesserie. Der Treffer, der ihm unter Wladimir Panov im Ausgleich III über die Meile gelang, war, was damals natürlich noch niemand wissen konnte, der erste von insgesamt sechs Siegen in Serie, die dem Wallach aus dem Besitz von Steffi Schröder 2020 gelangen.











