Für sechs der sieben Rennen beim Super Saturday war Adrie de Vries verpflichtet worden, doch zumindest im ersten Teil der Karte bei dem Renntag in Meydan läuft es noch nicht wie gewünscht für den Niederländer, denn in keinem der ersten drei Rennen hatten die von ihm gerittenen Pferde eine Chance auf einen der vorderen Plätze.
Ohne Möglichkeiten blieb de Vries im ersten Rennen, dem zur Listenklasse zählenden Al Bastakiya. In der mit 300.000 Dollar dotierten 1900 Meter-Prüfung für Dreijährige auf der Sandbahn kam er mit dem von Fawzi Nass trainierten Außenseiter Al Mukhtar Star nur auf den 14. Platz. Hier siegte Oisin Murphy mit Satish Seemars Emblem Storm (6,5:1), der sich gegen seinen Trainingsgefährten Tuz und Godolphins Dubai Love behauptete.
Im zweiten Rennen, dem auf der Sandbahn ausgetragenen Mahab Al Shimaal (Gr.III, 1200 m, 350.000 Dollar) hatte de Vries mit Fawzi Nass‘ Nine Below Zero zwar länger die Spitze, doch, als ernst wurde, war der Fünfjährige, der als Riesenaußenseiter ins Rennen gegangen war, schnell und deutlich geschlagen. Er kam schließlich als Zwölfter über die Linie. Der Sieg ging hier an Satish Seemars Wafy (13,0:1), der unter Tadgh O’Shea mit viel Speed seinen Trainingsgefährten Leading Spirit noch abfing. Dritter wurde Fight On.
Und auch im dritten Rennen, dem Nad Al Sheba Turf Sprint (Gr.III, 1200 m, 350.000 Dollar) gab es für den „fliegenden Holländer“ nichts zu holen, als er mit Fawzi Nass‘ Semoum auf dem neunten Platz landete. Hier gewann ganz überlegen der von Doug O’Neill trainierte 29,0:1-Außenseiter Wildman Jack unter Fernando Jara vor Ekhtiyaar und Laieth.
Am Ende werden es heute für de Vries auch nur fünf Einsätze sein, denn sein Ritt in der letzten Tagesprüfung, Los Barbados (Fawzi Nass) ist Nichtstarter.