Fünf Godolphin-Starter im dreizehn-köpfigen Feld des mit 400.000 US-Dollar dotierten Jebel Hatta von Meydan am kommenden Samstag versprechen Business as usual.
Zumal das Gruppe I-Trial über Kurs und Distanz des Dubai Turf ähnlich wie das parallele World Cup-Trial von der Papierform her kaum einer Prüfung auf höchster Ebene entspricht. Man darf also von einer Dominanz der blauen Flotte ausgehen: Charlie Applebys nach einer abgesagten Deckhengst-Karriere reaktivierter Barney Roy könnte hier nach seinem Sieg in den St. James´s Palace Stakes von Royal Ascot seinen zweiten Gruppe I-Treffer landen. Immerhin besiegte er Ende Januar auf Gruppe II-Level seinen Godolphin-Kollegen Dream Castle unter Christophe Soumillon mit zweieinviertel Längen deutlich, der für Trainer Saeed Bin Suroor immerhin als Titelverteidiger in die Boxen einrücken wird.
Auch Charlie Applebys Spotify, der zuletzt nur den Preis von Baden-Sieger Ghaiyyath deutlich vor sich dulden musste, könnte hier unter James Doyle ein Wörtchen um die Plätze mitreden. Ähnliches gilt für seine Trainingsgefährtin Magic Lily, die im Laufe dieses Racing Carnival schon zwei Gruppe II-Stutenprüfungen für sich entscheiden konnte. Royal Meeting, einst hochgehandelter Zweijähriger nach seinem Gr.I-Treffer im Criterium International 2018, der danach aber verletzungsbedingt seine komplette klassische Kampagne 2019 verpasste, komplettiert das Godolphin-Quintett.
Relevante ausländische Gäste sind lediglich Marco Bottis Wait For Ever, der im letzten Frühjahr in seiner alten Heimat Italien Gruppe II-platziert lief, aber diesen Winter in Dubai schon in der Handicap-Klasse nicht recht auffallen wollte. Die von Michael Halford in Irland trainierte Gruppe III- und mehrfache Listensiegerin Surrounding war zuletzt in Dubai Gruppe II-Vierte hinter Magic Lily.












