Wer das höchste Handicap des Tages in Dortmund, den Ausgleich III über 2500 Meter, sehen wollte, der musste bis zum Ende der Veranstaltung bleiben (zum Video). Doch das Warten sollte sich lohnen, denn bis kurz vor dem Ziel war nicht klar, wer das Rennen denn gewinnen sollte.
Drei Pferde kämpften die lange Gerade hinab bis zum Pfosten um den Sieg, das beste Ende für sich behalten sollte der aus einer Pause kommende Kleinkorres-Schützling American Prince (6,0). In die Gerade hinein die Führung übernehmend, mobilisierte Siegreiter Bayarsaikhan Ganbat auf dem vierjährigen Wiener Walzer-Sohn aus dem Besitz von Erika Ulbricht bis zum Pfosten immer wieder neue Reserven und rettete sich gegen den wirklich nichts unversucht lassenden Irish Poseidon knapp aber sicher ins Ziel.
Lange für den Sieg in Frage kam auch Kanonier, der aber ganz am Ende etwas abreißen lassen musste und sich mit Rang drei zufrieden geben musste. Siegtrainer Axel Kleinkorres, der noch bis Ende März in Neuss trainiert, bevor er mit seinem Lot auf den Mülheimer Raffelberg wechselt: „Das hat trotz der Pause gut geklappt. Ich war aber schon zuversichtlich, denn er hatte dreijährig oft schwere Rennen. Diese Leistungen mussten reichen, um ein solches Rennen zu gewinnen.“












