Das Wintermeeting in Cagnes-sur-mer steht aktuell so ein bisschen im Fokus des europäischen Rennsports. Nicht zuletzt auch hierzulande, weil wie gewohnt auch wieder zahlreiche deutsche Pferde die Reise an die Cote d´Azur angetreten haben.
Doch auch an der heimischen Front wird am Sonntag wieder um Sieg und Plätze galoppiert. Ein Trainer, der sich bestimmt ganz besonders auf den Dortmunder Renntag freut, dürfte Marian Weißmeier sein. Denn der 27-jährige sattelt in drei der sechs Rennen jeweils Pferde, die in den aktuellen Wettmärkten als Favoriten geführt werden. Den Anfang macht in der Auftaktprüfung, dem Ausgleich III über 2500 Meter, Lady Maxi. Weiter geht es eine halbe Stunde später im Ausgleich IV über 1950 Meter. Dann vertritt die vierjährige Stute Noble Sky die Interessen des Mülheimer Trainers. Mit guter Laune könnte es dann in das abschließende Verkaufsrennen gehen. Denn auch dort könnte es durch Kenny einen Weißmeier-Treffer geben. Zumindest gilt der Santiago-Sohn gemeinsam mit der Niederländerin Mod als Favorit für das Rennen.
Trainer Marian Weißmeier über seine Erwartungen: „Auf dem Papier haben alle drei gute Chancen, doch müssen alle Rennen ja erstmal gelaufen werden. Das Rennen von Lady Maxi sieht an sich schwerer aus als ihre letzten beiden Prüfungen und sie muss ja auch mit Aufgewicht heran. Wenn Noble Sky wieder ihre Form ausläuft, sollte sie eine gute Chance auf den Sieg haben. Aber vor allem in den unteren Handicaps ist es immer schwer eine sichere Prognose abzugeben. Kenny hat vor dem Zug mit Mod eigentlich nur eine Gegnerin. Aber das letzte Verkaufsrennen hat gezeigt, dass auch in derartigen Prüfungen Überraschungen möglich sind. Alle Pferde sind aber gut auf dem Posten und ich rechne bei allen mit einem guten Laufen.“ Der Hattrick, für den es in einer Schiebewette kombiniert mit den aktuellen Kursen rund 23-faches Geld zu verdienen gäbe, wird im Hause Weißmeier also nicht erwartet, gleichwohl gäbe es im Erfolgsfall sicher keine kleine Partie. Wer noch mehr über die Sonntags-Starter und das Quartier des gebürtigen Sonsbeckers erfahren will, dem empfehlen wir einen Blick in seine mit Sport-Welt-Ausgabe Nr. 5 gerade erschienene Stallparade.












