Nachdem seit Freitag klar ist, dass die Neusser Bahn 2020 für Rennen nicht mehr zur Verfügung steht, am Montag der für diesen Sonntag geplante Renntag nach Dortmund verlegt wurde, steht die Zukunft des Neusser Reiter- und Rennvereins in den Sternen.
Wie schon in der am Dienstag erschienenen Sport-Welt berichtet ist die finanzielle Lage des Vereins alles andere als rosig, die für Donnerstag anberaumte Mitgliederversammlung könnte durchaus einen Insolvenzantrag zur Folge haben, wie die Neuss-Grevenbroicher Zeitung schreibt:
Vereins-Präsident Jan Antony Vogel wird wie folgt zitiert: „Wir machen diesen Schritt von den Gesprächen mit der Stadt Neuss über die Abwicklung des Rennvereins abhängig.“
Laut NGZ ist bei der Sparkasse ist noch ein Darlehen zu bedienen, das 1995 für den Bau der Flutlichtanlage aufgenommen wurde. Rund eine Million Euro soll noch offen sein. Lange Zeit hatte die Stadt die Raten getragen, die jetzt fällig werdende wird nicht übernommen, wie es heißt.
Ob es einen Neuanfang mit einem neuen Verein geben kann ist weiterhin unklar.













