Die Stronach Gruppe hat Veränderungen für den zur Gruppe I zählenden Pegasus World Cup und den Gruppe I Pegasus World Cup Turf angekündigt. Die Rennen werden am 25. Januar im Gulfstream Park abgehalten. (zum Langzeitmarkt)
Bei beiden Rennen wird das Preisgeld gekürzt. Beim Pegasus World Cup gibt es statt der angekündigten 9 Millionen US-Dollar nur noch 3 Millionen zu verdienen, das Turf Rennen wurde von 7 Millionen auf 1 Million gekürzt. Allerdings ist es jetzt auch nicht mehr nötig, eine Startbox für 500.000 Dollar zu erwerben.
Der Pegasus World Cup der Stronach Gruppe war das erste Rennen, welches das Format des „Startbox-Kaufes“ etabliert hat. Mittlerweile hat auch Australien mit dem „The Everest“ und die Karibik mit dem Pitons Cup ein solches Rennen.
Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Verabreichung von Lasix. In beiden Rennen dürfen die Pferde am Renntag kein Lasix bekommen haben.
Vor allem die Kürzung des Preisgeldes könnte die Veranstalter einige Stars kosten. Gary West kündigte bereits an, dass er Maximum Security dann wohl eher im Februar im mit 20 Millionen US-Dollar dotierten Saudi Cup in Saudi-Arabien laufen lassen wird. Entschieden ist es aber noch nicht.
Dagegen bestätigte Rick Porter, Besitzer von Omaha Beach, dass weder die Lasix-Verordnung noch die Kürzung des Preisgeldes, seine Pläne ändern werde.
Chad Brown, der den Pegasus Turf in diesem Jahr mit Bricks And Mortar gewann, könnte mit Instilled Regard einen der Favoriten in der Ausgabe 2020 stellen, allerdings gab er zu, dass er erst mit den Besitzern über die Änderungen sprechen müsse und die Karten für einen Start neu gemischt werden. Für ihn könnte auch das Verbot der Lasix-Gabe ein ausschlaggebender Faktor sein, welche Pferde starten werden, wie er zugab.
Warum ohne Lasix gelaufen wird, begründete Belinda Stronach in einer Presseerklärung u.a. wie folgt: „Wir investieren in die Zukunft unseres Sports und wollen neue Möglichkeiten für Reiter kreieren und für Pferde, die ohne Medikamente laufen. Bei der Pegasus World Cup Invitational Series ging es immer um Innovationen.“
Neu ist auch, dass 2 Prozent des Gesamtpreisgeldes an Organisationen, die sich um Rennpferde nach ihrer Karriere kümmern, gespendet werden. Nach über 30 toten Pferden auf der Rennbahn Santa Anita, die ebenso wie der Gulfstream Park der Stronach Gruppe gehört, wird es außerdem mehr Veterinäre geben, mehr gesundheitliche Überwachung aller Pferde und absolute Transparenz, was die Gabe von Medikamenten ab 14 Tagen vor dem Pegasus World Cup-Tag angeht.











