Der bis zuletzt auf dem Gestüt Fährhof aufgestellte Acatenango-Sohn Sabiango lebt nicht mehr. Während seiner aktiven Karriere avancierte er in den Farben der Stiftung Gestüt Fährhof zum fünffachen Gruppe-Sieger, dreimal war er auf Top-Level erfolgreich.
Den Großteil seiner Karriere absolvierte er unter der Regie von Andreas Wöhler, für den er zweijährig siegreich debütierte und ein Jahr später bereits seinen ersten Gr.I-Sieg im Credit Suisse Private Banking Pokal erzielte. Zuvor gelang dem Nachkomme der Big Spirit-Tochter Spirit of Eagles, die sich auch durch den Klasse-Galopper Silvano auszeichnete, bereits der Treffer im Union-Rennen (Gr.II), trotz des Erfolgs im Derby-Test schlechthin war er im Blauen Band in Hamburg nicht am Ablauf.
Die klassische Saison beendete er als Dritter im Großen Preis von Baden. Auch im weiteren Verlauf der Karriere sorgte er regelmäßig für Highlights, vierjährig gewann er den Deutschland-Preis auf Top-Level, danach versuchte man es mit ihm als Globetrotter. Als sechsjähriger absolvierte er seine letzte Saison in den USA, bei vier Starts gelangen ihm zwei Siege unter der Regie von Bob Baffert und Tim Yakteen, Höhepunkt war ein Erfolg im Charles Whittingham Memorial auf Grade 1-Ebene.
Am Ende der Saison 2004 beendete er seine Karriere mit einer Gewinnsumme von 760.000 Euro, bei 19 Starts sprangen sieben Siege heraus. Sein höchstes GAG am Ende des Jahres betrug 97,5 Kilogramm.
Als Deckhengst hatte der Bruder von Silvano nie den ganzen großen Durchbruch, einer seiner besten Nachkommen war der zweifache Gruppesieger über Hindernisse Vieux Lion Rouge. In Deutschland brachte es der in der Schweiz trainierte Le Colonel, in seiner Heimat St.Leger-Sieger, zu mehreren Listenplatzierungen.
Bis 2017 deckte auf seinem Heimatgestüt für 2.500 Euro. Schon damals waren seine Aktivitäten aber schon sehr begrenzt, 2014 kamen die letzten lebenden Fohlen zur Welt.










