Am Samstag steht auf der Waldrennbahn der Saisonausklang an, acht Flachrennen stehen auf der Karte, das sportliche Highlight ist ohne Frage der Ausgleich I über 1900 Meter. Offener könnte ein Rennen kaum sein, denn Siegchancen hat so ziemlich jeder Starter.
Doinyo aus dem Quartier von Christian Zschache ist bereits Sieger eines Top-Handicaps, der von Waldemar Hickst trainierte Toriano landete bei acht Auftritten seit Mitte Mai stets unter den ersten Drei, Numerion (Henk Grewe) und Smoke on the Water (Stefan Birner), sind mehrfache Bahnsieger. Gerade die beiden bahnerprobten Pferde könnten einen entscheidenden Vorteil ziehen, schließlich ist die Waldrennbahn für ihre enge Kursführung bekannt.
Ein Debüt der besonderen Art gibt Sascha Smrczeks Dato. Der dreijährige Mount Nelson wird erstmals in seiner Laufbahn im Handicap starten, und das gleich einmal im Ausgleich I. Der dreifache Saisonsieger, zuletzt Gewinner des Hannoveraner Auktionsrennen könnte auch gegen die älteren Pferde eine gute Rolle spielen. Mal wieder in Deutschland am Start ist Man On The Moon. Zweijährig noch Sieger eines Auktionsrennen, kam er zuletzt doch etwas außer Tritt. Nun wird er erstmals in den Farben der Scuderia Miracolo an den Ablauf kommen, Trainer ist aber nach wie vor Jean-Pierre Carvalho. Manipur und Lucky Lips müssten ihre letzten Leistungen etwas steigern um ganz vorne mitmischen zu können.
Ferner stehen einige Handicaps der beiden unteren Kategorien auf der Karte. Die vierte Prüfung (Agl.IV/1900 Meter) wird als Viererwetten-Rennen mit Garantieauszahlung von 10.000 Euro gelaufen. Hier könnte es bei Mitfavorit Platin Lover zu einer doppelten Premiere kommen. Der Wallach aus dem Stall von Marco Klein wird von Riccardo Mela geritten, der neuer zweiter Mann im Mannheimer Quartier ist. Es könnte sein erster Siegritt für den neuen Chef werden und auch für den Stall von Friedrichsburg wird es der erste Start als Besitzer sein.












