Sechs Pferde kamen am Sonntag in Düsseldorf im Großen Preis von Engel & Völkers Düsseldorf, dem Junioren-Preis an den Start. Favorit in dem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen über die Meile war der von Henk Grewe für Darius Racing trainierte Rubaiyat. Der Areion-Sohn, der bei seinem siegreichen Debüt in Dresden so überlegen erfolgreich gewesen war, notierte 2,9:1, als sich die Boxen für das Youngster-Rennen öffneten (zum Video).
Und seiner Favoritenrolle wurde der Hengst unter Lukas Delozier auch gerecht, als er sich nach einem langen Finish am Ende noch leicht mit zweieinviertel Längen Vorsprung gegen die lange führende Gaststute Frankel’s Storm behauptete. Und dass, obwohl er im Finish ohne die Reitklappe auskommen musste, die er in der Zielgeraden verloren hatte. Auf dieser hatte Adrie de Vries in der Gegenseite die äußere Spur gewählt, und in der Zielgeraden hatte die Frankel-Tochter aus dem Stall von Mark Johnston auch noch lange die Spitze. Doch am Ende konnte Rubaiyat den Widerstand der Stute brechen.
Als Dritte komplettierte La La Land das gute Ergebnis für ihren Trainer Henk Grewe, Vierter wurde South Africa vor Ancona und Praetorius. „Mehr als überlegen gewinnen konnte er in Dresden ja nicht und nach dem Rennen gab er das Gefühl, dass er sich noch einmal verbessert habe. Wir sind schon mit Mumm angetreten. Als Lukas Mitte der Geraden die Reitklappe verloren hatte, hatte ich kurz Sorge, aber zum Glück ging es ja auch so. Jetzt geht es entweder ins Ferdinand Leisten-Memorial, oder in den Preis des Winterfavoriten.“











