Zwei Rennen für den jüngsten Jahrgang standen am Sonntag in Hannover und Düsseldorf auf dem Programm. Auf der Neuen Bult ging es in der Maidenklasse dabei über 1400 Meter, auf dem Grafenberg waren 1600 Meter zu absolvieren. In Hannover, wo sieben Pferde an den Start kamen, siegte dabei das Pferd mit der meisten Rennerfahrung, als der von Karl Demme für den Stall Heymann GmbH trainierte Akatino, der bereits drei Rennen bestritten hatte, von der Spitze aus ungefährdet zum Zuge kam (zum Video).
Geritten von Adrie de Vries verwies der als 6,2:1-Chance gestartete Sidestep-Sohn, der eine Nennung für das Ferdinand Leisten-Memorial besitzt, den Favoriten Grocer Jack, und die Auenquellerin Molly Fantasy auf die Plätze zwei und drei, siegte dabei überlegen, mit zweieinviertel Längen Vorsprung. „Pferd und Reiter sind Profis, eine konkrete Order gab es nicht. Jetzt peilen wir mit ihm die Auktion in Baden-Baden an. Wird er dort nicht verkauft, läuft er am Tag danach im Auktionsrennen“, so Siegtrainer Karl Demme nach dem Rennen.
In Düsseldorf gab es den ersten Zweijährigentreffer in diesem Jahr für das Quartier von Waldemar Hickst, als der in Besitz von Guido Schmitt und Sebastian Weiss stehende Maxios-Sohn South Africa unter Alexander Pietsch bei seinem Debüt sicher gegen den Auenqueller Oriental Dream, und den Favoriten Praetorius gewann. Der Hengst aus der Zucht der Stiftung Gestüt Fährhof hatte bei der BBAG 18.000 Euro gekostet, und ist für das Münchener Auktionsrennen eingeschrieben. 6,9 gab es auf den Sieg des Hickst-Schützlings (zum Video).
Mitbesitzer Guido Schmitt: „Er hat sich hier wie ein Profi benommen. Jetzt geht es wohl zu neunzig Prozent ins Listenrennen hier auf der Bahn. Das Auktionsrennen ist aber auch eine Option.“ Besagtes Listenrennen ist der Junioren-Preis in Düsseldorf.










