Schon so einige große deutsche Rennen sind in diesem Jahr ins Ausland gegangen. Auch vor diesem Hintergrund wird der 33. Großen Sparkassenpreis – Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf, der am Sonntag das sportliche Highlight des Düsseldorfer Sparkassen-Renntages bildet, enorm spannend, wenn Engländer, Franzosen und Deutsche in dem mit 35.000 Euro dotierten 1400 Meter-Listen-Examen für die Stuten aufeinander treffen (zum Langzeitmarkt).
Die Favoritengruppe ist recht klar umrissen. Der junge Newmarket-Trainer Tom Clover der hierzulande noch nie in Erscheinung getreten ist, spannt die dreijährige Gregorian-Tochter Gypsy Spirit an. Zuletzt war die Stute in Goodwood auf Gruppe III-Parkett als 15. ohne Chance, aber ihre beiden Listenplatzierungen aus Frankreich in diesem Jahr räumen ihr in Düsseldorf erste Chancen ein. Das gilt auch für die französische Stute im Feld, die von Henri-Alex Pantall ins Rennen geschickt wird. Es ist Godolphins Magic Image. Im Sattel sitzt der junge Reiter Julien Guillochon, der am vergangenen Wochenende mit Magical Touch erfolgreich war, sitzen.
Und welche deutsche Lady ist gefährlich? Erste Chancen hat gewiss Hans-Jürgen Gröschels Paschbergerin Emerita (Andrasch Starke), die eigentlich immer gut läuft, die aber immer noch auf den Black Type-Sieg wartet. Zuletzt war die Areion-Tochter während der Hamburger Derbywoche Vierte im 100 Jahre Hugo Pfohe-Rennen zu Axana. Ebenfalls zu beachten ist Jens Hirschbergers K Club (Alexander Pietsch). Die Kodiac-Tochter aus dem Besitz des Stalles Walzertraum belegte im Henkel-Stutenpreis Rang drei, gewann dann in Chantily ehe sie in einem Handicap in Frankreich ohne Chancen war.
Wer könnte überraschen? In erster Linie sollte man natürlich an die Vorjahressiegerin Skrei (Rene Piechulek) denken. 2018 gewann die in Besitz von Matthias Seeber stehende Approve-Tochter noch unter der Regie von William Mongil, nun wird sie von Dr. Andreas Bolte vorbereitet. Aber auch Markus Klugs Turffighter-Lady Peace of Paris (Martin Seidl) – eine nicht immer vom Glück verfolgte sehr gute Zweijährige des vergangenen Jahres – kann durchaus nach vorne laufen. Andreas Wöhler sattelt die Außenseiterin Power Zone (Eduardo Pedroza) für Power Thoroughbred und für das Gestüt Haus Ittlingen kommt Caesara (Jean-Pierre Carvalho/Michael Cadeddu) an den Ablauf.












